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By Abdul-Halim-Khafagy

ISBN-10: 9772651432

ISBN-13: 9789772651436

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Wer an der Spitze bleiben will, muss seine Zeit optimal nutzen. Der Sonntag wird zum Freitag Die zentrale Ausrichtung der alten protestantischen Ethik auf die Arbeit bedeutete, dass für das Spiel bei der Arbeit keine Zeit blieb. Die Verherrlichung dieser Ethik in der Informationswirt­ schaft lässt sich daraus ersehen, dass das Ideal der Zeit­ optimierung mittlerweile auch auf das Leben außerhalb des Arbeitsplatzes ausgedehnt wird (wenn es ein derartiges Leben überhaupt gibt). Der Druck der Optimierung im Arbeitsleben – oder, um unsere Metaphern aus Kapitel 1 zu verwenden, der Druck auf den Freitag – ist inzwischen so stark, dass er den anderen Pol der protestantischen Ethik, die Ruhe in der Freizeit oder am Sonntag, verdrängt.

Der Konflikt entstand aus der gleichzeitigen Forderung nach Arbeit, die den wirt­ schaftlichen Wohlstand fördert, und der Forderung, jede Art von Arbeit generell als Pflicht zu betrachten. Wenn jemand aber Arbeit wirklich als das höchste Gut ansieht, macht er sich keine Gedanken über die Maximierung seines Einkommens. Und wenn jemand Geld als das höchste Ziel ansieht, ist die Arbeit an sich kein Wert mehr, sondern nur noch ein Mittel. Im alten Ka­ pitalismus wurde der Konflikt dadurch gelöst, dass man Arbeit höher einstufte als Geld.

Auf die Frage, warum man arbeitet, ant­ worten die meisten Menschen mit »um zu überleben« oder »man muss schließlich seinen Lebensunterhalt verdienen« (oft reagieren sie leicht überrascht auf die Frage, als ob man das gar nicht mehr aussprechen müsste). Genau genommen meinen sie jedoch nicht das nackte Überleben – also sich Lebensmittel zu beschaffen. In ihrem Sprachgebrauch bezieht sich Überleben auf einen sozial bestimmten Lebensstil: Sie arbeiten nicht nur, um zu überleben, sondern um die sozialen Bedürfnisse zu befrie­ digen, die für eine Gesellschaft charakteristisch sind.

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An meine gläubige Schwester by Abdul-Halim-Khafagy


by Anthony
4.0

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