Read e-book online Der Liebesbrief: Schriftkultur und Medienwechsel vom 18. PDF

By Renate Stauf (Herausgeber), Annette Simonis (Herausgeber), Jörg Paulus (Herausgeber)

ISBN-10: 3110200406

ISBN-13: 9783110200409

Show description

Read or Download Der Liebesbrief: Schriftkultur und Medienwechsel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart (German Edition) PDF

Similar german_1 books

Read e-book online Die Felsenburg. Satan und Ischariot, Tl. 1 PDF

Die Felsenburg liegt hoch droben in den Bergen der Sonora und birgt ein grausiges Geheimnis, das einem deutschen Auswandererzug zum Verderben werden soll. outdated Shatterhand nimmt mit seinem Blutsbruder Winnetou den Kampf gegen den skrupellosen Verbrecher Harry Melton und seinen Bruder Thomas auf. Fortsetzung in Band 21 und 22.

Read e-book online Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand PDF

Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand: Ein Schauspiel through Goethe

Additional info for Der Liebesbrief: Schriftkultur und Medienwechsel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart (German Edition)

Example text

Man kann also nur bedingt davon sprechen, dass in diesem Briefwechsel eine Sprache der Liebe unter Bedingungen körperlicher Distanz und eine Codierung von Emotionalität auf der Basis der Absenz der Körper erprobt und entwickelt wurde. Das Singuläre dieses Briefwechsels besteht wohl nicht darin, dass die Liebenden sich schreibend als Paar konstituieren und ihre Liebe zueinander Effekt des epistolarischen Diskurses über sie wäre. Die Besonderheit dieses liebenden Gesprächs in Briefen besteht viel mehr im konsequenten, souveränen, herzensklugen Verzicht auf die Pathetik des Gefühls.

1778, in: Lessing, Werke, Bd. 12 [Anm. 4], S. 119. Vgl. Elke Clauss: Liebeskunst – Untersuchungen zum Liebesbrief im 18. Jahrhundert, Stuttgart, Weimar 1993, S. 83–137, hier S. 84. : Werke in 20 Bänden, Bd. 1: Frühe Schriften, Frankfurt/Main 1968, S. 611–614, hier S. 611. E. B. 10 Im Gegenteil: mit humorvollem Scharfsinn und erkenn8 9 10 Ebd. Anna Louisa Karsch/Johann Wilhelm Ludwig Gleim: „Mein Bruder Apoll“. Briefwechsel zwischen Anna Louisa Karsch und Johann Wilhelm Ludwig Gleim, hg. von Regina Nörtemann, 2.

Sie können diese Unfähigkeit daraus abnehmen, weil ich einen Brief geschrieben, ungeachtet ich doch der Überbringer desselben, der jezt mit einem sehr einfältigen Gesichte vor Ihnen steht, selber bin. F. 1784, in: III 1, 119, Nr. 71) Der Briefschreiber stellt sich selbst, gleichsam als Beilage, dem Empfänger zu. Oder ist umgekehrt der Brief die Beilage der Person? Die Methode, in der eigenen Verschriftlichung aufzugehen, bleibt jedenfalls das durchgängige Merkmal fast aller Publikationen Jean Pauls, sein Markenzeichen, mit dem er seine Stellung im literarischen Feld kennzeichnet.

Download PDF sample

Der Liebesbrief: Schriftkultur und Medienwechsel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart (German Edition) by Renate Stauf (Herausgeber), Annette Simonis (Herausgeber), Jörg Paulus (Herausgeber)


by Anthony
4.1

Rated 4.17 of 5 – based on 43 votes